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Newsletter vom 21.02.2008

Gebührensplitting beim Abwasser - dringendes Handeln ist gefragt!

Zur Ermittlung der Abwassergebühren reichte es in der Vergangenheit aus, nach dem so genannten „Frischwasserprinzip“, den Frischwasserverbrauch als Grundlage für eine Kalkulation zu verwenden. Bei dieser Verfahrensweise ergeben sich jedoch Ungerechtigkeiten, da hierbei nicht die tatsächlichen Flächengrößen und damit auch nicht die tatsächlichen Regenwassermengen, welche in das Kanalnetz eingeleitet werden, erfasst sind.

Immer häufiger werden daher die Kanalnetzbetreiber per Gerichtsurteil dazu verpflichtet, einen gerechten Maßstab, also eine Trennung nach Frisch- und Niederschlagswasser, anzuwenden. So sollen sich die Kosten für die Regenwasserbeseitigung nach der Größe der versiegelten Flächen richten.

Die Brisanz des Themas unterstreicht auch ein aktuelles Urteil aus Nordrhein-Westfalen, hier hat das Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) im Dezember 2007 den Kommunen verboten, die bisher zugrunde gelegten Kalkulationsmaßstäbe weiter anzulegen (Az.: 9 A 3648/04).

Ermittlung der Abwassergebühren auf Basis eines Versiegelungsflächenkatasters

Eine übliche Vorgehensweise um die so genannte „gesplittete Abwassergebühr“ einzuführen ist die Auswertung von Luftbildaufnahmen und auf deren Basis die Ermittlung der versiegelten und teilversiegelten Flächen. Die Grundstückseigentümer werden dann mittels Erhebungsbogen von den erfassten Daten informiert und können dazu Stellung nehmen.

Screenshot GEOvision

Das Ergebnis einer solchen Datenerfassung ist ein so genanntes Versiegelungsflächenkataster, mit dessen Hilfe die Verwaltung der versiegelten Flächen sowie deren Zuordnung zu den Grundstücken möglich ist.

Mit GEOvision³ und der GIS-Fachschale „Versiegelungsflächen“ lassen sich die im Zusammenhang mit diesem Thema anstehenden Aufgaben effizient erledigen.

Die Datenstruktur der Fachschale kann leicht an die speziellen Gegebenheiten des einzelnen Netzbetreibers angepasst werden. Eine große Zahl an Schnittstellen ermöglichen die Übernahme von z.B. Befliegungsdaten aus vielen unterschiedlichen anderen Systemen.

Durch die ohnehin in GEOvision³ integrierte komplette CAD-Funktionalität lässt sich auch die grafische Aufbereitung der Daten problemlos im System vornehmen.

Erhebnungsbogen

Durch die Vorlage von Formularen vielfältigster Art, können Ausgaben wie z.B. der Druck von Erfassungsbögen aus dem System heraus vorgenommen werden.

Datenaufbereitung, Fachschalenanpassung und Software
aus einer Hand

Durch unsere langjährige Erfahrung in allen Bereichen des Themas Kanal und durch vielfältige projektbegleitende Dienstleistungen für unsere Kunden in diesem Bereich sind wir in der Lage, Ihnen mit GEOvision³ nicht nur eine leistungsfähige Software anbieten zu können, sondern auch unser Know-how bei der Analyse und Aufbereitung Ihrer Daten.

Sprechen Sie uns an, die Notwendigkeit zum Handeln ist da.